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Samstag, 8. Dezember 2012

Der Lärm, die Bürgeraktion, der Schutz und das Geld von Kai Rohde





Kai Rohde veröffentlichte in Facebook einen offenen Kommentar, seiner Bitte diesen Text zu verbreiten komme ich gerne nach.

Kai Ro: "OFFENER KOMMENTAR, auch für die Mitleser der Presse und Politik. Das schweigen der Verantwortlichen ist verräterisch. Der Text kann geteilt, zitiert und verbreitet werden. Am Thema Lärmschutz bleibe ich dran, ich habe schon einige positive Rückmeldungen und auch Dank gehört, für diese Unterstützung danke ich Euch allen!"
 
 
Der Lärm, die Bürgeraktion, der Schutz und das Geld

Samstag, 25. Februar 2012

Willkommen bei den Jammerlappen möchte man rufen!


Die Vorstände von Fraport, Lufthansa und Condor gründen eine Initiative um die einseitig und emotional geführt Debatte wieder in eine differenzierte und sachliche Diskussion um die Vorteile des Flughafens einzutreten. Der unbedarfte Beobachter wird sich sicher fragen, was für eine Diskussion die Herren wohl in den letzten 12 Jahren geführt haben werden. Um die Entlastung der Anwohner ging es ganz offensichtlich nicht und auch nicht um die wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Lärmwirkungsforschung und den Konsequenzen daraus. Hier bedeutet Differenziert und Sachlich wieder nur die Leugnung der schweren Folgen der Anwohner und das zeigt sich schon in der gesamten Werbestrategie – nirgends wurde der Lärm überhaupt erwähnt.

Sonntag, 30. Oktober 2011

Online Demo: Heute vor 14 Jahren fing es an ...

... wird es im März enden?


Heute ist ein denkwürdiger Jahrestag in Hessen, ob diesen die Bürger des Rhein-Main-Gebietes allerdings jemals feiern werden, möchte ich bezweifeln!

Am 30.10.1997 also vor 14 Jahren hat der damalige Chef der Lufthansa Jürgen Weber nicht nur mit einem Tabu gebrochen, sondern sicherlich gewaltige (Lärm) Veränderungen eingeläutet! Beim zünftigen Zechgelage der hessischen Prominenz bei der Binding Brauerei forderte er, man müsse über einen Ausbau des Flughafens außerhalb dessen Grenzen, also in den extra angelegten Bannwäldern nachdenken!

Was daraus geworden ist, können wir in diesen Tagen sehen! Was wir noch nicht sehen, oder besser hören und fühlen können sind 50 oder mehr Prozent mehr Flugzeuge über dem Gebiet!

Donnerstag, 7. Juli 2011

§1 Die DFS hat immer Recht §2 Sollte die DFS einmal....

Die Arbeitsgemeinschaft Fluglärm Rheingau hat einen sehr interessanten Brief eines ehemaligen Piloten und Fluglotsen veröffentlicht.


Bei diesem Brief drängt sich allerdings mal wieder eine Frage von ganz grundsätzlicher Bedeutung auf: „Warum werden Flugrouten über bewohntes Gebiet gelegt, wenn es anders geht?“ Oder „Wie ist es möglich, dass eine Route nachträglich überhaupt noch einfach 300m höher über eine Landeshauptstadt gelegt werden kann, obwohl sie doch zum Schutze der Bevölkerung schon am maximalen Limit sein sollte?“ Man sollte doch davon ausgehen können, dass weder bei der DFS GmbH, noch die einzelnen Fluglotsen oder gar die Piloten Dummköpfe sind. Also kann letztlich nur der Schluss gezogen werden, dass bei der Planung alleine der Wille fehlt sich um diesen Punkt Gedanken zu machen.

Montag, 21. Februar 2011

Bitte FAZ gebt uns doch eine Chance…

zu Zeiten der Starbahn West, war es der unangepasste, gegen alles und jeden protestierende Student. Heute gehen ja nur ältere Hausbesitzer und Familien mit Kindern auf die Straße. 

Normal sollten Familien mit Kindern in Deutschland ohnehin "Minderheitenschutz" haben. Sind die Geburtenzahlen wieder gestiegen, oder sterben wir weiter aus - wir Deutschen.

Liegt nicht genau hier eine ganz entscheidende Tragik, dass heute Eltern auf die Straße gehen müssen, damit Ihre Kinder zumindest nachts etwas Ruhe finden können. Das unsere Politik eine Sau nach der nächsten durchs Dorf treibt, um die Bildung unserer Kinder irgendwie wieder an den Standard in der Welt anzupassen, aber auf der anderen Seite so einen Faktor wie Lärm vollkommen außer Acht lässt, wenn es um Arbeitsplätze geht. Zumindest angeblich um Arbeitsplätze geht, zumindest bei Herrn Koch, ging es wohl nur um einen Arbeitsplatz!

Sonntag, 13. Februar 2011

Lustflüge helfen bei der Meinungsbildung....

Da die Lufthansa Cargo uns nun schon seit Wochen mit Ihren ohnehin sehr lauten MD 11 beglückt, hatte ich nicht über den offiziellen Start dieses Tests nachgedacht und wurde eiskalt erwischt. Man hat es denke ich deutlich gesehen!

Resümee zum 10.02.2011
In tiefsten Herzen glaube ich an das gute im Menschen, weshalb ich mit dieser Aktion niemals gerechnet hätte. So lernt man halt nie aus und sein gegenüber besser einzuschätzen.

Samstag, 12. Februar 2011

15 Monate harte Arbeit und alles für die Katz ...

Es ist nicht möglich über das Thema Fluglärm oder Flugrouten zu diskutieren, ohne nicht auf die Mediation zu sprechen zu kommen. Aber was genau war diese Mediation, wer hat daran teilgenommen und so weiter. Schnappen wir uns doch mal die Dokumentation (Mediation Frankfurt Leitfaden 2000) der Mediation und versuchen unsere Fragen zu klären!

Beginnen möchte ich allerdings beim Ergebnis der ganzen 15 monatigen Arbeit, die berühmten 5 untrennbaren Punkte der Mediationsrunde!

Anti-Lärm-Pakt, Ausbau, Nachtflugverbot, Regionales Dialogforum, Optimierung

Freitag, 11. Februar 2011

Meldungen „Leiser Anflug erstmals getestet“

Wie wunderbar, da kommen die ersten Meldungen über den erfolgreichen ersten Test der neuen Anflugroute, doch sage und schreibe fast vier Wochen zu spät. Obwohl die Lufthansa Cargo nun schon seit dem 18.1 diese Route fliegt, singt da ein nicht unbekannter Pilot der Condor doch das hohe Lied des Lärmschutzes.

Donnerstag, 10. Februar 2011

In Urlaub fliegen wollt Ihr doch auch ...

... diesen und andere Sprüche bekommt man des öfteren in Foren um die Ohren gehauen. Ist das nun Ignoranz oder reine Hetze? Ob es nun beim Lärm um eine Ortsdurchfahrt oder um eine Flugroute geht, wenn die Frequenz einen ganz persönlichen Wert übersteigt ist es unerträglich.


Donnerstag, 3. Februar 2011

Es ist Wahlkampf

Mit gemeinsamer Resolution vom 02.02.2011 haben die Städte
Alzenau, Frankfurt, Großkrotzenburg, Hainburg, Hanau, Heusenstamm, Mainz, Neu-Isenburg, Obertshausen, Mühlheim, Offenbach, Rodgau, Seligenstadt sowie der Kreis Offenbach und die Landkreise Groß-Gerau und Mainz-Bingen die hessische Landesregierung aufgefordert, das Nachtflugverbot in der Kernnacht unverzüglich umzusetzen.